FAQ


Eine TLD ist die Endung eines Domainnamens. Damit ist der Teil gemeint, der rechts hinter dem letzten Punkt einer Internetadresse aufgeführt ist. Eine TLD stellt die höchste Ebene eines Domainnamens dar. TLDs werden in zwei Kategorien unterteilt – generische und länderspezifische Top-Level-Domains. .COM, .NET, .ORG und .INFO sind Beispiele für generische Top-Level-Domains (gTLDs). Fast jedes Land besitzt ebenfalls seine eigene Top‐Level-Domain: .FR (Frankreich), .DE (Deutschland), .IT (Italien) usw. Die länderspezifischen Top-Level-Domains werden auch ccTLDs genannt.

.BAYERN bezeichnet man zwar als geoTLD, gehört aber eigentlich in die Kategorie der gTLDs.

Derzeit sind über 284 Millionen Domains registriert. Es gibt allein ca. 172 Millionen .COM - und .NET-Adressen. .DE ist mit über 15 Millionen Adressen sogar die drittgrößte TLD weltweit - es gibt also kaum noch Spielraum für sinnvolle und einprägsame Domains. Diese wachsende Namensknappheit ist inzwischen zu einem großen Problem geworden. Auch deshalb hat die Internet-Behörde ICANN im Sommer 2008 beschlossen, neue TLDs zuzulassen und somit die notwendige Erweiterung des Adressraumes im Internet zu ermöglichen.

Außerdem ist die ICANN dazu verpflichtet, den Wettbewerb unter den TLD-Betreibern zu fördern. Eine Erweiterung des Adressraumes hat auch eine größere Anzahl von TLD-Betreibern zur Folge – das heißt mehr Wettbewerb.

Bayern ist weltoffen und so sollte es auch mit der eigenen TLD sein. Jeder, der sich mit Bayern im Internet assoziieren möchte, sollte dies auch tun können. .BAYERN kann also von jedem Interessenten registriert werden. 

Sinnvolle und einprägsame Domains sind ein knappes Gut. Unter den derzeitigen beliebten TLDs sind diese kaum noch verfügbar. Durch .BAYERN werden diese Domains wieder registrierbar und die bayerische Community profitiert von diesen neuen sinnvollen Domains.

Die eigene TLD stärkt die Marke „Bayern“ – auch global. Bayern wird im Internet noch stärker wahrgenommen und so als attraktiver und dynamischer Standort im Netz positioniert. Zudem entstehen neue Umsätze und Geschäftsfelder in der bayerischen Wirtschaft; Unternehmen können mit einem starken Bezug zu Bayern ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

.BAYERN ist ein identitätsstiftendes Projekt. .BAYERN-Domains bieten die Möglichkeit, eine Verbundenheit zur Region auch online auszudrücken. Somit ist .BAYERN auch für Privatpersonen geeignet.

.BAYERN-Domains sind, wie jede andere Domain auch, bei vielen Internet-Providern und sogenannten Registraren registrierbar. Bayern Connect selbst darf aufgrund der Vorgaben der ICANN keine Domains verkaufen. Eine Auflistung aller Registrare die .BAYERN-Domains anbieten finden Sie hier.

Ein Registrar ist ein von der ICANN akkreditiertes Unternehmen, welches Registrierungen von Domains durchführt. Die Registrierung von .BAYERN-Domains erfolgt ausschließlich über Internet-Provider und Registrare, dazu zählen zum Beispiel Minds + Machines, 1&1, United Domains, Key Systems oder InternetX.

Am 30. September 2014, etwa drei Wochen nach Ende der Sunrise- und Landrush-Phasen war der offizielle Start von .BAYERN – die sogenannte General Availability (GA). Seitdem steht die Registrierung von .BAYERN-Domains allen Interessierten offen. Die Registrierung erfolgt über Registrare und die Vergabe funktioniert nach dem „first come, first served“-Prinzip („wer zuerst kommt, mahlt zuerst“). Seit der General Availability-Phase können die neuen Domaininhaber ihre .BAYERN Domain auch nutzen.

Die Registrierung von .BAYERN-Domains erfolgt ausschließlich über Internet-Provider und Registrare, dazu zählen zum Beispiel Minds + Machines, 1&1, United Domains, Key Systems, oder InternetX. Diese Provider bestimmen letztendlich auch den Endkundenpreis.

Der Preis für Standard-Domains bei .BAYERN liegt im Preissegment der anderen vergleichbaren deutschen geoTLDs – etwa zwischen 25 und 80 Euro im Jahr. Darüber hinaus gibt es höherpreisige sogenannten Premium-Domains. Bitte beachten Sie, dass viele Registrare keine Premium-Domains anbieten und diese dann lediglich als nicht verfügbar anzeigen. Wir empfehlen in einem solchen Fall die Registrierung bei einem anderen Anbieter zu versuchen. Des weiteren, empfehlen wir die Preise der Registrare zu vergleichen, da es hier zum Teil erhebliche Unterschiede gibt.

Selbstverständlich hat der Freistaat Bayern an manchen Domains ein legitimes Interesse. Diese sind für den Freistaat und seine Partner reserviert. Zum Beispiel muss die Stadt München auch die Domain muenchen.bayern bekommen. 

Darüber hinaus gibt es Begriffe, die an sich schon als rechtswidrig einzustufen sind. Diese und andere von der ICANN festgelegte Begriffe werden von der Registrierung ausgeschlossen.

Die meisten TLDs werden von privaten Unternehmen betrieben. Auch die Denic (Betreiber von .de) ist privatwirtschaftlich organisiert. Andere deutsche geoTLDs wie .hamburg, .berlin oder .nrw haben ebenfalls private Betreiber, die aber in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Behörden arbeiten. Auch bei .BAYERN ist das so. 

Eine TLD-Bewerbung ist sehr teuer, komplex und langwierig. Dazu kommen erhebliche Kosten für die Technik, die rechtliche Beratung und den späteren Betrieb. Ein wirtschaftliches Risiko ist vorhanden, das alleine der Bewerber trägt.

Durch die Einführung der neuen Domainendungen wird das Internet stark erweitert. Markenschutz wird bei .BAYERN groß geschrieben und deshalb gab es zum Start von .BAYERN eine Sunrise-Phase (Markenschutzphase). Legitimiert für diese Phase waren aber nur Markeninhaber, die zuvor in das sogenannte Trademark Clearinghouse (TMCH) eingetragen wurden. Weitere Informationen zum TMCH finden Sie hier.